Diese Reflexionsaufgabe soll Ihnen als Mentor_in helfen, Ihre eigenen Erfahrungen oder Beobachtungen von Ausgrenzung zu analysieren. Die Reflexion dieser Erfahrungen ermöglicht Ihnen, die Prinzipien sozialer Inklusion in der Praxis anzuwenden und Ihr Verständnis dafür zu vertiefen, wie Sie ein inklusiveres Umfeld für Auszubildende mit geringeren Chancen schaffen können.
Aufgabe:
Schreiben Sie einen Reflexionsaufsatz über eine Situation, in der Sie am Arbeitsplatz oder in der Schule Ausgrenzung erlebt haben. Besprechen Sie, wie die Situation mithilfe der Prinzipien der sozialen Inklusion hätte verbessert werden können.
Zu berücksichtigende Fragen:
1. Welche Barrieren für die Inklusion waren in dieser Situation vorhanden? Denken Sie über die spezifischen Faktoren nach, die zum Ausschluss beigetragen haben. Dazu könnten gehören:
Identifizieren Sie die Hauptbarrieren und wie diese eine umfassende Teilhabe oder Einbindung in das Umfeld verhindert haben.
2. Wie hätten diese Barrieren durch integrative Vorgehensweisen überwunden werden können?
Überlegen Sie, welche inklusiven Strategien zur Bewältigung der Situation hätten eingesetzt werden können:
Wie hätten diese Praktiken die bestehenden Barrieren abbauen können?
3. Welche Auswirkungen hätten diese Änderungen auf die beteiligten Personen gehabt? Denken Sie über die möglichen positiven Auswirkungen für die ausgeschlossenen Personen und das weitere Umfeld nach:
Denken Sie über die langfristigen Vorteile eines inklusiven Umfelds für alle Beteiligten nach.
Tipp für Mentor_innen:
Diese Reflexionsübung hilft Ihnen nicht nur, Ihr Verständnis von Inklusion zu vertiefen, sondern vermittelt Ihnen auch die Werkzeuge, um Ausgrenzung in den von Ihnen betreuten Umgebungen zu erkennen und zu adressieren. Es kann besonders hilfreich sein, Erkenntnisse aus dieser Reflexion in Mentorenschulungen weiterzugeben, um bewährte Vorgehensweisen zu fördern.