| Ein/e Auszubildende/r aus einer Minderheitsgruppe kann aufgrund seiner/ihrer ethnischen Zugehörigkeit isoliert oder diskriminiert werden, was ihn daran hindert, berufliche Beziehungen aufzubauen und sich vollständig in das Team zu integrieren. |
Ein/e Student/in mit einer Behinderung kann von bestimmten Aktivitäten ausgeschlossen werden, weil keine Vorkehrungen getroffen werden, um seinen/ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. |
Aufgrund von Sprachbarrieren und fehlendem Zugang zu Rechtsansprüchen können Einwanderer von der Teilhabe am öffentlichen Leben ausgeschlossen sein. |
Menschen, die in Armut leben, haben oft keinen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlichen Möglichkeiten, was ihre Marginalisierung verschärft. |
| Beispielsweise kann ein/e Auszubildende/r aus einer ethnischen Minderheit bei Teamprojekten oder gesellschaftlichen Veranstaltungen übergangen werden, was zu einer Isolation von seinen Mitschülern führt. Mit der Zeit kann diese Ausgrenzung seine/ihre berufliche Entwicklung behindern, die Arbeitszufriedenheit verringern und seine/ihre Chancen auf beruflichen Aufstieg mindern.
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Beispielsweise kann es sein, dass einem/r sehbehinderten Auszubildenden keine zugänglichen Schulungsmaterialien zur Verfügung gestellt werden oder dass ein/e Auszubildende/r mit eingeschränkter Mobilität Schwierigkeiten hat, an Schulungen am Arbeitsplatz teilzunehmen, wenn der Arbeitsplatz nicht rollstuhlgerecht ist. Diese Ausgrenzung schränkt nicht nur ihre Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung ein, sondern schafft auch Hindernisse für eine spätere Anstellung, da sie möglicherweise nicht über die gleiche praktische Erfahrung wie andere Auszubildende verfügen. |
Sprachbarrieren können Einwanderer daran hindern, sich an Diskussionen am Arbeitsplatz zu beteiligen, ihre Rechte zu verstehen oder an Gemeinschaftsveranstaltungen teilzunehmen. Darüber hinaus kann das Fehlen rechtlicher Dokumente wie Arbeitserlaubnisse ihre volle Teilnahme am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben einschränken. Dieser Ausschluss behindert ihre Integration und führt zu sozialer und wirtschaftlicher Isolation, was das Gefühl der Entfremdung verstärkt. |
Beispielsweise kann sich ein/e Auszubildende/r aus einer Familie mit niedrigem Einkommen möglicherweise kaum Transportmittel oder Werkzeuge für die Ausbildung leisten. Ein eingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung kann die gesundheitlichen Probleme ebenfalls verschlimmern und die Teilnahme an arbeitsbezogenem Lernen und Beschäftigung weiter behindern. Dadurch entsteht ein Teufelskreis der Armut, aus dem man nur schwer ausbrechen kann. |