Lehrplan
Kurs: Modul 08: Unterstützung am Arbeitsplatz ...
Anmeldung

Lehrplan

Modul 08: Unterstützung am Arbeitsplatz in Abhängigkeit von den Formen der Benachteiligung

Lektion 8: Übersicht über Lernziele und Lernergebnisse

0/1

Lektion 8.1: Wie man spezifische Pläne zur Unterstützung am Arbeitsplatz je nach Art der Benachteiligung entwickelt

0/26

Lektion 8.2: Wie man einen Plan zur Unterstützung am Arbeitsplatz je nach Art der Benachteiligung umsetzt

0/25
Textlektion

Lektion 8.2: Was macht eine/n gute/n Mentor/in aus?

Ein/e gute/r Mentor/in ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung eines betrieblichen Förderplans. Um die arbeitsplatzbasierte Lernumgebung (WBL) integrativer zu gestalten und Auszubildende mit geringeren Chancen zu unterstützen, sollte ein/e gute/r Mentor/in Folgendes erfüllen bzw. mitbringen:

  1. Empathie und Verständnis: Empathie und ein echtes Verständnis für die Herausforderungen und Bedürfnisse des Auszubildenden.

Praxistipp: Nehmen Sie sich Zeit, in regelmäßigen Gesprächen den Werdegang, die Stärken, Schwächen und besonderen Herausforderungen des Auszubildenden kennenzulernen. 

Ressource: Empathie in der Mentorschaft – Mentorressourcen 

  1. Effektive Kommunikationsfähigkeiten: Eine klare und offene Kommunikation ist für den Aufbau von Vertrauen unerlässlich.

Praxistipp: Nutzen Sie aktive Zuhörtechniken und geben Sie regelmäßig konstruktives Feedback. 

Ressource: Effektive Kommunikationsfähigkeiten für Mentoren – Mentoring Central 

  1. Geduld und Flexibilität: Geduld im Umgang mit der Lernkurve und den vielfältigen Herausforderungen sowie Flexibilität im Mentoring-Stil.

Praxistipp: Seien Sie darauf vorbereitet, Ihren Mentoring-Stil dem Lerntempo und den Bedürfnissen des Auszubildenden anzupassen. 

Ressource: Geduld beim Mentoring – The Balance Careers 

  1. Wissen und Fachkenntnisse: ein tiefes Verständnis des Fachgebiets und die Fähigkeit, wertvolle Erkenntnisse zu liefern.

Praxistipp: Geben Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen weiter und stellen Sie Ressourcen zur Verfügung, die den Auszubildenden bei seiner Weiterentwicklung unterstützen. 

Ressource: Was macht einen guten Mentor aus? – Forbes 

  1. Ermutigung und Motivation: Fähigkeit, Auszubildende zu inspirieren und zu motivieren, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Praxistipp: Feiern Sie Meilensteine und Erfolge und geben Sie in schwierigen Zeiten Mut. 

Ressource: Die Bedeutung von Ermutigung beim Mentoring – https://www.growthmentor.com/blog/the-importance-of-encouragement-in-mentoring/GrowthMentorhttps://www.growthmentor.com/blog/the-importance-of-encouragement-in-mentoring/ 

  1. Kulturelle Kompetenz: kulturelle Unterschiede verstehen und respektieren.

Praxistipp: Informieren Sie sich über den kulturellen Hintergrund des Auszubildenden und achten Sie auf kulturelle Besonderheiten. 

Ressource: Kulturelle Kompetenz im Mentoring – Mentor 

  1. Zuverlässigkeit und Beständigkeit: Zuverlässigkeit und Beständigkeit schaffen Vertrauen.

Praktischer Tipp: Legen Sie regelmäßige Besprechungstermine fest und halten Sie sich an Ihre Verpflichtungen. 

Ressource: Die Rolle der Zuverlässigkeit beim Mentoring – Mentoring University 

  1. Problemlösungskompetenzen: Wir helfen Auszubildenden, Herausforderungen zu meistern und ihre Problemlösungskompetenzen zu entwickeln.

Praxistipp: Arbeiten Sie Herausforderungen gemeinsam an, bieten Sie Anleitung und fördern Sie kritisches Denken. 

Ressource: Problemlösung beim Mentoring – Mentor-Ressourcen 

  1. Anpassungsfähigkeit: Passen Sie Ihren Ansatz an die sich entwickelnden Bedürfnisse des Auszubildenden an.

Praxistipp: Gehen Sie den Förderplan regelmäßig mit dem Auszubildenden durch und nehmen Sie notwendige Anpassungen vor. 

Ressource: Flexibilität beim Mentoring – Mentoring ist wichtig 

  1. Feiern von Erfolgen: Anerkennung und Feier von Leistungen zur Stärkung von Selbstvertrauen und Motivation.

Praxistipp: Erkennen und feiern Sie Erfolge, egal wie klein sie sind. 

Ressource: Die Bedeutung des Feierns von Erfolgen – Forbes