Dieses Modell betont die Bedeutung des Lernens aus Erfahrung, sozialer Interaktion und formaler Bildung und stellt somit einen umfassenden Ansatz für die Umsetzung eines Unterstützungsplans am Arbeitsplatz dar.
70 % erfahrungsbasiertes Lernen:
Der Großteil des Lernens erfolgt durch praktische Erfahrungen und anspruchsvolle Aufgaben. Auszubildende lernen vom Tun, mit Unterstützung durch ihre/n Mentor_in.
Praxisbezug: Vergeben Sie praxisnahe Aufgaben und Projekte, bei denen die Auszubildenden ihre Fähigkeiten anwenden müssen. Geben Sie ihnen Anleitung und Unterstützung bei der Bewältigung dieser Aufgaben.
Auswirkungen auf benachteiligte Auszubildende: Dieser Ansatz hilft Auszubildenden aus sozial schwachen Familien, eine Bindung zu ihrem/r Mentor_in aufzubauen, sich unterstützt zu fühlen und Kontakte zum Rest des Teams zu knüpfen.
20 % Soziales Lernen:
Lernen durch den Austausch mit Kollegen, Mentor_innen und Gleichgesinnten. Auszubildende gewinnen Einblicke durch Feedback, Coaching und Networking.
Praktische Anwendung: Ermutigen Sie Auszubildende an Teambesprechungen, Diskussionen unter Kolleg_innen und Networking-Events teilzunehmen.
Auswirkungen auf benachteiligte Auszubildende: Dies ist insbesondere für Auszubildende aus ethnischen Minderheiten und mit Behinderungen von Vorteil, da es das Zugehörigkeitsgefühl fördert und beim Aufbau sozialer Kontakte hilft.
10 % formales Lernen:
Formale Ausbildungen wie Kurse, Workshops oder Online-Lernen ergänzen die Erfahrungen am Arbeitsplatz und das soziale Lernen.
Praktische Anwendung: Melden Sie Auszubildende zu relevanten Schulungen, Workshops und E-Learning-Programmen an.
Auswirkungen auf benachteiligte Auszubildende: Dies bietet strukturierte Lernmöglichkeiten, die die durch Erfahrung und soziale Interaktionen erworbenen Fähigkeiten festigen.