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Kurs: Modul 08: Unterstützung am Arbeitsplatz ...
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Modul 08: Unterstützung am Arbeitsplatz in Abhängigkeit von den Formen der Benachteiligung

Lektion 8: Übersicht über Lernziele und Lernergebnisse

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Lektion 8.1: Wie man spezifische Pläne zur Unterstützung am Arbeitsplatz je nach Art der Benachteiligung entwickelt

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Lektion 8.2: Wie man einen Plan zur Unterstützung am Arbeitsplatz je nach Art der Benachteiligung umsetzt

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Textlektion

Lektion 8.2: Das 70-20-10-Modell

Dieses Modell betont die Bedeutung des Lernens aus Erfahrung, sozialer Interaktion und formaler Bildung und stellt somit einen umfassenden Ansatz für die Umsetzung eines Unterstützungsplans am Arbeitsplatz dar.

70 % erfahrungsbasiertes Lernen:

Der Großteil des Lernens erfolgt durch praktische Erfahrungen und anspruchsvolle Aufgaben. Auszubildende lernen vom Tun, mit Unterstützung durch ihre/n Mentor_in.

Praxisbezug: Vergeben Sie praxisnahe Aufgaben und Projekte, bei denen die Auszubildenden ihre Fähigkeiten anwenden müssen. Geben Sie ihnen Anleitung und Unterstützung bei der Bewältigung dieser Aufgaben.

Auswirkungen auf benachteiligte Auszubildende: Dieser Ansatz hilft Auszubildenden aus sozial schwachen Familien, eine Bindung zu ihrem/r Mentor_in aufzubauen, sich unterstützt zu fühlen und Kontakte zum Rest des Teams zu knüpfen.

20 % Soziales Lernen:

Lernen durch den Austausch mit Kollegen, Mentor_innen und Gleichgesinnten. Auszubildende gewinnen Einblicke durch Feedback, Coaching und Networking.

Praktische Anwendung: Ermutigen Sie Auszubildende an Teambesprechungen, Diskussionen unter Kolleg_innen und Networking-Events teilzunehmen.

Auswirkungen auf benachteiligte Auszubildende: Dies ist insbesondere für Auszubildende aus ethnischen Minderheiten und mit Behinderungen von Vorteil, da es das Zugehörigkeitsgefühl fördert und beim Aufbau sozialer Kontakte hilft.

10 % formales Lernen:

Formale Ausbildungen wie Kurse, Workshops oder Online-Lernen ergänzen die Erfahrungen am Arbeitsplatz und das soziale Lernen.

Praktische Anwendung: Melden Sie Auszubildende zu relevanten Schulungen, Workshops und E-Learning-Programmen an.

Auswirkungen auf benachteiligte Auszubildende: Dies bietet strukturierte Lernmöglichkeiten, die die durch Erfahrung und soziale Interaktionen erworbenen Fähigkeiten festigen.